TAKETA CITY

Die Stadt Taketa

Ubersichtskarte der Stadt Taketa

Basisdaten der Stadt Taketa

Einwohner:

26,534 (Quelle: Volkszählung 2005)

Haushalte:

10,110 (Quelle: Volkszählung 2005)

Quelle: Volkszählung 2005:

477,7 km²

Wissenswertes zur Stadt Taketa

Geschichte

In der Sengoku-Jidai (Zeit des kriegszerissenen Landes im 16. Jhd.), als der große Shogun Hideyoshi Toyotomi das ganze Land einte, übernahm Fürst Nakagawa die Burg Oka (Oka-jō) von Fürst Shiga. Fürst Nakagawa ließ um die Burg herum das Dorf Taketa errichten, das Dank regen Handels schnell erblühte. Noch heute finden sich im Stadtgebiet zahlreiche Spuren aus jener Zeit, wie zum Beispiel eine Straße mit alten Samuraihäusern, die andernorts nur noch selten zu finden sind..

Die Geschichte der Stadt Taketa beginnt am 31.03.1954, als die Dörfer Taketa, Tamarai, Matsumoto, Nyūta, Ubatake, Miyato, Sugō, Miyagi und Kibaru zur Stadt Taketa zusammengefasst wurden. Im Juli 1955 wurde Ōazakatase aus der Gemeinde Ōnogunogata eingemeindet. Und schließlich kamen am 1.4. 2005 noch die Dörfer Ogi, Kujū und Naoiri zum Stadtgebiet hinzu.

Lage und Topographie

TTaketa liegt im Südwesten der Provinz Ōita, umgeben von der Kujū-Bergkette, dem Aso-Vulkan und dem Berg Soba-san. Östlich liegen die Städte Bungoōno und Ōita, westlich die Provinz Kumamoto. Im Süden grenzt die Provinz Miyazaki und im Norden das Dorf Kokonoe sowie die Stadt Yufu (Shōnai-chō) an. Die Umgegend ist geprägt von herrlichen Naturlandschaften, dem Quellfluss des Ōno-gawa und zahlreichen Quellen, aus denen täglich mehrere zehntausend Liter Wasser sprudeln. Die Qualität des Wassers aus der Region ist landesweit bekannt und trägt zu einer hohen Lebensqualität bei. Dank dieser reichen Gaben der Natur, haben sich Landwirschaft und Tourismus zu Schlüsselindustrien entwickelt.

Verkehrsanbindung

Das Straßennetz um Taketa wird von den Staatsstraßen (Kokudō) 57, 442 und 502 getragen. Daran anschließend decken von der Stadt (Shidō) und der Provinz (Kendō) gebaute Straßen das ganze Stadtgebiet ab. Die wichtigste Straße ist die Kokudō 57, die die Provinzhauptstädte Ōita und Kumamoto verbindet, und damit eine wichtige Verkehrsader zwischen Ost- und West-Kyūshū darstellt. Die Kokudō 442 verbindet Ōita mit Kujū, Ogunimachi und Ōkawa-shi. Die Kokudō 502 führt von Usuki-shi über Bungoōno-shi bis nach Taketa. Taketa liegt damit im Zentrum dieses gut ausgebauten Verkehrsnetzes und fungiert als Verkehrsknotenpunkt der Region.

An das Schienennetz ist Taketa über die JR Hōhi-honsen-Linie angeschlossen, die von Ōita nach Kumamoto führt.

Industrie

Von der Natur gesegnet, dank fruchtbarer Böden und günstigem Klima, in Kombination mit einer interessanten Geschichte und traditionsreichen Kultur, konnten sich Landwirtschaft und Tourismus stark entwickeln.

Die wichtigsten Produkte der Landwirtschaft sind vor allem Reis, aber auch die Zitrusfrucht Kabosu, die als eine Spezialität der Provinz Ōita gilt, sowie Shiitake-Pilze oder Gemüse wie Tomaten und Mais. Weiterhin werden Safran und andere Blumen angebaut und Bungo-Rinder gezüchtet.

Die beliebtesten touristischen Ziele sind kulturell und geschichtlich interessante Städten, wie die Ruine der Burg Oka, alte Samuraihäuser oder das Gedenkmuseum von Rentarō Taki. Viele Touristen kommen auch, um sich im Kujū-Hochland zu erholen, das wunderschöne Natur, klare Quellen und imposanten Wasserfälle sowie das Nagayu-Onsen (Thermalbad), das als Japans kohlesäurehaltigste Thermalquelle gilt, zu bieten hat. Dort befindet sich auch der Kujū-Hanakōen (Blumenpark), der als Sehenswürdigkeit der Provinz Ōita bekannt ist.

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